PART 2: 5 Sätze, die Laktoseintolerante immer wieder hören – aufgeklärt!

Hier nun Teil 2 meiner kleinen Liste, ich hoffe, ihr habt Spaß daran und teilt die Infos, damit wir diese Aussagen nicht mehr ganz so oft hören müssen ;-)

1. Dann kannst du ja NIE essen, was du willst! 
Äh..ja. Danke für die Info. Ist mir gar nicht aufgefallen. 
Mal ehrlich: Was sagt man dazu? Einige LI tun sich damit leichter, andere schwerer, aber niemand wird gerne daran erinnert. Mittlerweile gibt es ziemlich gute Produkte, die Joghurt, Milch, Sahne und (fast) alles Laktosehaltige ersetzen können, was uns LIs sehr hilft. 

2. Laktosefreie Milch? Wir haben Sojamilch! 
Ja, ich weiß, Sojamilch ist laktosefrei und vegan und es ist ja schön, dass sie auch immer mehr Einzug in Cafés und Bäckereien findet, aber man muss sagen: sie schmeckt nicht jedem! Außerdem kann sie durch den starken Eigengeschmack den Geschmack von Kaffee, Shakes oder Ähnlichem verändern – was laktosefreie Milch nicht tun würde. Ihr wurde nur das Enzym Laktose „entfernt“, das keinen Geschmack beinhaltet. Also: für mehr laktosefreie Milch in Cafés und Bäckereien!

3. Dann hast du bestimmt Kalziummangel! 
Jein. Die meisten LIs verzichten nicht gänzlich auf Milchprodukte, weil sie sie entweder durch laktosefreie Milchprodukte ersetzen (bei denen der Kalziumgehalt normal bleibt) oder, je nach Schwere der Unverträglichkeit, hier und da über den Tag verteilt keine Probleme mit laktosehaltigen Produkten haben. Wer gänzlich auf Milchprodukte verzichtet, kann das fehlende Kalzium durch kalziumreiche Ernährung (Nüsse, grünes Gemüse, frische Kräuter…) oder Kalziumtabletten aus der Apotheke zuführen. 

4. Pass lieber auf, in der Schokolade ist doch auch Laktose! 
Danke für die Info!
Jeder LI weiß selber, welche Produkte bzw. Mengen an Laktose er verträgt. Für manche sind ein paar Stück „normale“ Schokolade völlig ok, manche dürfen (symbolisch gesagt) nicht einmal daran riechen, ohne Beschwerden zu bekommen. Es ist nicht gerade angenehm, bei jedem Essen darauf hingewiesen zu werden, was andere meinen, das man essen oder nicht essen sollte: Wer seinen Körper kennt, wird am besten wissen, was ihm schadet und dies vermeiden! 

5. Ihr seid den Köchen die nervigsten Gäste! 
Oh, wie charmant! 
Leider ist es aber einfach so, dass man sich so eine Intoleranz nicht aussucht und die Beschwerden wirklich kein Scherz sind. Wir möchten ernst genommen werden und erwarten, dass uns, für das Geld, das wir (genauso wie jeder andere Gast auch) bezahlen, wenigstens ein bisschen entgegen gekommen wird. Damit erleichtert man uns das Leben und vermeidet Vorfälle, bei denen die Gäste, ohne zu zahlen, wieder aufstehen und gehen (ich spreche aus Erfahrung). 
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Wer ist bereit für Teil 3? Ich habe noch einiges auf Lager ;-)

Hier zu Teil 1: http://wp.me/p4q5bH-jC

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