L-Tagebuch #1: Wie man laktosefrei Weihnachten übersteht

Hallo ihr Lieben,

mein Vorsatz fürs neue Blog-Jahr ist, ein bisschen mehr von mir selbst hier einzubringen. Darum habe ich diese Rubrik, das „L-Tagebuch“ gestartet, wo ich euch einen kleinen Einblick in mein laktosefreies Leben geben möchte.

26.12.14: „Wie man laktosefrei Weihnachten übersteht“ oder „Schmecken dir die Kekse nicht?“

weih 1 neu

So schnell war sie wieder vorüber, die glitzerndste und angeblich ruhigste Zeit des Jahres. Für mich persönlich bedeutet die Vorweihnachtszeit meistens eher Stress – Dezember-Prüfungen an der Uni und Geschenke-Wahn. Heuer hab ich das mit den Geschenken ganz anders gemacht – ich wollte nämlich alles selbst produzieren. Der Gedanke und das Ergebnis waren toll, was dazwischen lag, war typisch Ich: zu spät angefangen und zum Schluss zwischen Weihnachtschutney, Feigen/Rotwein-Konfitüre und Bio-Kosmetik noch den Riesen-Zeitstress gekriegt.
Trotzdem: die erfreuten Gesichter meiner Familie über so viel Handarbeit waren die ganze Mühe wert :-)

Zum Keksebacken hatte ich da natürlich nicht besonders viel Zeit – nur ein paar Dinkel-Vollkorn und Mürbteig-Kekserln aus dem Fertig-Teig sind im Endeffekt entstanden (die Teige waren nicht ganz laktosefrei, wegen der Butter, ich hab sie aber erwartungsgemäß vertragen – Butter ist normalerweise kein Problem für mich).

Mit den Fertig-Keksen kann ich aber ohnehin niemals mit denen von meiner lieben Oma mithalten. Sie hat mir das Backgen wohl mitgegeben – danke! – und verbraucht zu Spitzenzeiten in der Weihnachtszeit 70 Eier in der Woche für ihre Bäckereien.
Lebkuchen (mit wenig, mittel und viel Honig), Butterbrote, Linzer-Augen, Nuss-Brote, Vanille-Kipferl nach einem Rezept von 1908… das sind nur die Standardsorten ;-)
Stolz bin ich darauf, dass sie mittlerweile alles laktosefrei backt. Sich in ihrem Alter noch auf ganz andere Produkte einzustellen (und das nur wegen mir) freut mich immer wieder und sie selbst scheint auch sehr stolz darauf zu sein.  Andere sind da nicht so rücksichtsvoll… was ich aber auch von niemandem verlange, solange man dann nicht so reagiert:  – da wird die Schachtel vor mich hingestellt, alle essen und dann kommt ihnen irgendwann: „Ah, du darfst das ja nicht….“ oder „Eines kannst du doch essen, oder?“. Ja, danke, bestimmt… Ihr wisst ja wie das ist.

In diesem Sinne würde ich gern wissen: Wie geht’s euch mit der Weihnachtsbäckerei von Freunden und Familie? Wird da auf euch Rücksicht genommen oder backt ihr von vorn herein für euch selber?
Ich freu mich auf eure Kommentare!

Bis dahin – schöne Weihnachtszeit und viele, viele laktosefreie Plätzchen!
X,
Ann

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